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"Ihren Roman habe ich geschenkt bekommen - und bin hellauf begeistert.
Wie man sich doch in diesem  Roman wiedererkennt - mit meinen inzwischen 62 Jahren !!!!!
Schreiben Sie weiter - denn das Thema "Alter" ist unglaublich spannend - wenn man bereit ist,  sich damit auseinanderzusetzen."

Ihre Leserin Christel K.




Tanz ins letzte Drittel

"Hier wurde ein Roman vorgelegt, der mit leiser Sprache und mit viel Humor das Leben eines Paares aufzeigt beim 'Tanz ins letzte Drittel'. Mit den beiden Hauptpersonen Specht und Mathilda lässt sich der Blick auf eine Zukunft ertragen, die von Veränderungen geprägt ist. Gelenke, die sich immer mehr wie eingerostet anfühlen und nur knirschend der Bewegung folgen wollen. Der Abschied von geliebten Menschen und vielem anderen ein immer öfter auftretender Begleiter wird.
Für den gemeinsamen Lebensabend plant sie (Mathilda, H.F.) die rechtzeitige Vor-Anmeldung in ein Wohnstift, hat sie diese Einrichtung doch in langjähriger Erfahrung schätzen gelernt. Specht wehrt sich mit allen Mitteln dagegen. Er will nicht aufs Abstellgleis, wo doch eine neue und geheimnisvolle Liebe in sein Leben getreten ist:
'Erstaunen lag in dem kleinen Lächeln, das sich auf seine Lippen stahl, vielleicht auch Wonne. Barbaras Kraft, die Schönheit und Zärtlichkeit ihrer Worte, hatte sein Leben aus dem Gleichgewicht gebracht, nichts war mehr so, wie es war, seine Welt stand Kopf.'
Der 'Tanz ins letzte Drittel' findet hier in einer aktiven und lebendigen Romanform den Weg zu uns, statt in trockener Theorie. Detailgenau, oft lyrisch, zwischen den Zeilen immer wieder humorvoll aufblitzend der Blick auf die kleinen und größeren Abläufe eines Paares, auf Stimmungen, Träume und die unausweichlichen Verluste im Alter."

Anna Left
Ganze Rezension lesen: www.amazon.de  (Tanz ins letzte Drittel)



 

"Diese Erzählung lebt nicht von der Dynamik der Handlung, sondern von der filigranen Beschreibung der Alltagserlebnisse, Stimmungen und Gefühle, die beide Protagonisten durchleben, zuweilen durchleiden.
Mathilda und Maximilian ... erfahren, wie Abschiede von sehr nahen Menschen und die Gefühle einer prickelnden Liebe Schnitt- und Nahtstellen zugleich sein können.
... 'sprachliche Stillleben', so intensiv und detailgenau, dass die Wahrnehmungen von Mathilda und Maximilian einem fast körperlich spürbar werden. Und hier liegt eine Stärke von Heide Floor. Sie malt situatives Erleben mit Wörtern.
Dem Buch geschähe Unrecht, würde es nur in den Bibliotheken der Seniorenresidenzen ausgeliehen. Es ist ein Buch für die Generation 50 plus. Denn es erlaubt einen hoffnungsfrohen Blick in ein Alter jenseits des Renteneintritts, der auch viel Zuversicht schenkt. Eine Zeitreise mit der Erkenntnis, dass Lebenslust und Begehren kein Verfalldatum haben."

Rainer Nocht
Ganze Rezension lesen: www.platinnetz.de/artikel/72231/tanz-ins-letzte-drittel

www.oldies-hannover.de (Buchvorstellung)




 "Der Erstling der Göttinger Autorin sprüht vor lauter Lebenslust. Mathilda und Maximilian heißen die beiden Protagonisten, die seit sechs Jahren ein Paar sind und zusammen leben. Während Mathilda darüber grübelt, in welchem Altenheim beide ihren Lebensabend verbringen sollen und wann der beste Zeitpunkt gekommen ist, sich anzumelden, verstrickt sich Maximilian Specht in einem plötzlich aufgetauchten Gefühlsgeflecht. "Bis bald, Deine Barbara" stand verheißungsvoll unter jedem Brief, den Specht von einer Unbekannten erhielt.
Wer ist Barbara und was hat es mit Stefan Kranzfeld auf sich? Bringt Mathildas Geburtstagsfeier Licht ins Dunkel? Mit Raffinesse hat die Autorin eine Geschichte entwickelt, die amüsiert, die verblüfft und mitfühlen lässt. Sie wob ein herrliches Netz aus Möglichkeiten und setzte gekonnt nacheinander die Figuren auf das Spielbrett, so dass man als Leser immer wieder auf eine falsche Fährte gelockt wurde. Mit Leichtigkeit lässt sie jeden Anflug von Ahnung, wie die Geschichte weiter gehen könnte, im Keim ersticken.
'Tanz ins letzte Drittel' ist ein sehr unterhaltsames Buch, welches achtsam Themen wie Liebe und Sex, Alt sein und Tod berührt. Ein Buch über große Gefühle. Ein Buch mit Tiefgang."

Katrin Zill
Ganze Rezension lesen:

www.women-edition.de/html/buchdesmonats/archiv/rezarchiv.htm 




Mit einem leichten Schmunzeln erlebte ich hier den sehr pingeligen Maximilian, der aber auch noch sehr tertianerhaft Liebesbriefe schreibt, erhaltene versteckt und sich doch im Grunde seines Herzens seiner Liebe zu Mathilda gewiss zu sein scheint. In seiner Unruhe, seiner Unsicherheit weckt er in mir den Beschützerinstinkt
Dort Mathilda, die Frau und Geliebte ist, lebhaft, zielstrebig (ist sie das wirklich?) ihr letztes Drittel plant. Ihr fühle ich mich nahe, wenn sie ihre Altenbesuche macht, ihre Umsicht und Hilfsbereitschaft der Hilfsbedürftigen angedeihen lässt.
Und doch, schon hier scheiden sich die Geister, denn über die letzte Station, das Miteinander im Schutze einer Senioreneinrichtung können diese beiden Menschen keinen gemeinsamen Nenner finden.
Ich erlebe dieses Paar nur über sehr kurze Strecken als Paar, mehr als Kontrahenten und verharre verwundert, wie gedanklich beide auseinander driften.
Um in den Augen der Männer das Glitzern des Verliebtseins zu finden, zeigen sich hier sehr verschlungene Pfade auf, doch ich empfinde, die Aktivitäten können nur zum Eigentor führen.

Liebe, Sehnsucht, Verlangen, Intimität, Sexualität werden nicht ausgeklammert.

Heide Floor hat hier eine unterhaltsame Geschichte geschrieben, in deren Einzelpassagen Jeder ein winziges Teilchen seiner selbst finden dürfte.
Jedem interessierten Leser, der sich mit den Gedanken um die späten Jahre des Miteinander auseinandersetzt, kann ich dieses Buch an das Herz legen.

Danke Heide für dieses Buch.

Flora von Bistram, Autorin

Ganze Rezension lesen: www.amazon.de (Tanz ins letzte Drittel)